Ein Zweitarifzähler ist ein Stromzähler, der den Energieverbrauch getrennt nach zwei unterschiedlichen Tarifzeiten erfasst, meist als Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT).
Der Zweitarifzähler misst den Stromverbrauch zu unterschiedlichen Zeiten getrennt.
Je nach Tageszeit oder Netzsituation wird automatisch zwischen zwei Tarifstufen umgeschaltet, die unterschiedliche Strompreise haben.
Diese Umschaltung erfolgt nicht manuell, sondern über festgelegte Steuerzeiten des Energieversorgers.
Zweitarifzähler werden häufig eingesetzt bei:
Sie ermöglichen eine günstigere Abrechnung zu bestimmten Zeiten.
Der Zweitarifzähler ist eng mit zeitabhängigen Stromtarifen verbunden.
Während im Hochtarif höhere Preise gelten, ist der Strom im Niedertarif meist günstiger.
Ob und wann umgeschaltet wird, hängt vom jeweiligen Tarifvertrag ab.
Für den Betrieb eines Zweitarifzählers sind erforderlich:
Die Installation erfolgt in der Regel durch den Netzbetreiber.
Bei Wärmepumpen kann ein Zweitarifzähler helfen, Betriebskosten zu senken.
Die Nutzung ist jedoch oft an zusätzliche Bedingungen wie EVU-Sperrzeiten oder steuerbare Verbrauchseinrichtungen geknüpft.
Ein Zweitarifzähler ist ein technisches Hilfsmittel zur zeitabhängigen Stromabrechnung.
Ob er sinnvoll ist, hängt vom individuellen Verbrauchsprofil und vom gewählten Stromtarif ab.
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