Die landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) umfasst alle Flächen, die dauerhaft oder regelmäßig für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden, insbesondere für Ackerbau, Grünland und Dauerkulturen.
Die landwirtschaftliche Nutzfläche, häufig abgekürzt als LN, ist ein zentraler Begriff in Landwirtschaft, Statistik und Flächenplanung.
Sie beschreibt jene Teile der Gesamtfläche, die unmittelbar der landwirtschaftlichen Produktion dienen.
Zur LN zählen ausschließlich Flächen, auf denen tatsächlich eine landwirtschaftliche Nutzung stattfindet oder vorgesehen ist.
Typische Bestandteile der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind:
Nicht entscheidend ist die Ertragsmenge, sondern die Art der Nutzung.
Nicht zur landwirtschaftlichen Nutzfläche gehören unter anderem:
Auch Flächen, die ihre landwirtschaftliche Funktion vollständig verloren haben, gelten nicht mehr als LN.
Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist eine wichtige Bezugsgröße für:
Gerade bei neuen Nutzungskonzepten ist entscheidend, ob die Fläche weiterhin als LN gilt.
Bei Konzepten der Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen bleibt die Fläche nur dann eine landwirtschaftliche Nutzfläche, wenn die landwirtschaftliche Nutzung weiterhin möglich und prägend ist.
Wird die landwirtschaftliche Nutzung verdrängt oder aufgegeben, liegt keine LN mehr vor.
Die LN ist somit ein Teilbereich der Gesamtfläche.
Die landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) bildet die Grundlage landwirtschaftlicher Produktion und ist ein zentraler Begriff für Flächennutzung, Planung und Statistik.
Ihre Abgrenzung ist besonders relevant, wenn neue Nutzungsformen mit der Landwirtschaft kombiniert werden sollen.