Vertikale Agri-PV-Anlagen nutzen senkrecht aufgestellte Solarmodule auf landwirtschaftlichen Flächen.
Sie ermöglichen die landwirtschaftliche Nutzung zwischen den Modulreihen und reduzieren die Flächenüberbauung.
Als vertikale Agri-PV-Anlagen werden Photovoltaiksysteme bezeichnet, bei denen die Solarmodule senkrecht oder nahezu senkrecht in Reihen aufgestellt sind.
Diese Bauweise unterscheidet sich deutlich von klassischen geneigten oder aufgeständerten PV-Systemen.
Ziel ist es, den Boden möglichst frei zu halten und gleichzeitig Solarstrom zu erzeugen.
Die Module sind meist:
Der Stromertrag verteilt sich stärker auf Morgen- und Abendstunden, während die Fläche zwischen den Reihen weiterhin bewirtschaftet werden kann.
Vertikale Systeme sind daher nicht für jeden Standort gleich geeignet.
Vertikale Agri-PV-Anlagen eignen sich besonders für:
Die Kulturwahl spielt eine entscheidende Rolle.
Im Vergleich zu aufgeständerten Agri-PV-Systemen benötigen vertikale Anlagen:
Beide Systeme verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte in der Flächennutzung.
Vertikale Agri-PV-Anlagen sind eine alternative Bauform der Agri-Photovoltaik, die Landwirtschaft und Energieerzeugung kombinieren kann.
Ihre Eignung hängt maßgeblich von Standort, Kulturart und Bewirtschaftungskonzept ab.