Fundamente bilden die statische Grundlage von Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen.
Sie müssen Tragfähigkeit, Bodenschutz und die weitere landwirtschaftliche Nutzung berücksichtigen.
Bei Agri-PV-Anlagen tragen die Fundamente nicht nur das Gewicht der Module, sondern auch:
Gleichzeitig sollen sie den Boden möglichst wenig beeinträchtigen, da die Fläche weiterhin landwirtschaftlich genutzt wird.
Je nach Standort und System kommen unterschiedliche Fundamentlösungen zum Einsatz:
Welche Fundamentart gewählt wird, hängt stark von Statik, Boden und Systemhöhe ab.
Fundamente können den Boden beeinflussen durch:
Eine angepasste Planung kann diese Effekte begrenzen, etwa durch:
Für die Fundamentplanung sind folgende Faktoren entscheidend:
In vielen Fällen sind Bodenuntersuchungen erforderlich, um die Standsicherheit zu gewährleisten.
Damit eine Fläche weiterhin als landwirtschaftliche Nutzfläche gilt, müssen Fundamente so ausgeführt werden, dass die landwirtschaftliche Nutzung nicht dauerhaft verdrängt wird.
Dauerhaft versiegelte Flächen können diese Einordnung verändern.
Fundamente für Agri-PV-Anlagen sind ein zentraler Bestandteil der Planung.
Sie müssen statische Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig den Boden sowie die landwirtschaftliche Nutzung möglichst wenig beeinträchtigen.