Zwischensparrendämmung

Definition

Die Zwischensparrendämmung ist eine Dämmmethode, bei der das Dämmmaterial zwischen den Dachsparren eingebracht wird.


Bei dieser Methode wird das Dämmmaterial in die Zwischenräume der tragenden Sparren eingebaut. Sie eignet sich besonders für bestehende Dächer, da die Konstruktion in der Regel erhalten bleibt.

Typische Merkmale:

  •  vergleichsweise einfacher Einbau 
  •  keine vollständige Öffnung des Daches erforderlich 
  •  häufige Kombination mit Untersparrendämmung 

Ein Nachteil kann darin bestehen, dass die Sparren selbst nicht gedämmt sind und somit Wärmebrücken entstehen können.

Deshalb wird diese Methode oft mit zusätzlichen Maßnahmen kombiniert, um die Dämmwirkung zu verbessern.

Verwendung in der Praxis

Die Zwischensparrendämmung wird häufig eingesetzt bei:

  •  Sanierung von Altbauten 
  •  nachträglicher Dämmung von Dachgeschossen 
  •  begrenztem Budget im Vergleich zur Aufsparrendämmung 

Für eine funktionierende Konstruktion ist es wichtig, dass auch:

  •  eine geeignete Dampfbremse eingebaut wird 
  •  die Luftdichtheit gewährleistet ist 

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