Dachdämmung

 Die Dachdämmung ist eine bauliche Maßnahme zur Reduzierung von Wärmeverlusten über das Dach eines Gebäudes. 

Aufgabe der Dachdämmung

Die Dachdämmung bildet die thermische Schutzschicht zwischen beheiztem Innenraum und Außenklima. Sie reduziert Wärmeverluste und trägt zu gleichmäßigeren Raumtemperaturen bei.

✔ Verringerung des Heizenergiebedarfs
 ✔ Verbesserung des Wohnkomforts
 ✔ Schutz vor starken Temperaturschwankungen

Arten der Dachdämmung

Je nach Dachkonstruktion und Sanierungsumfang kommen unterschiedliche Dämmarten zum Einsatz. Die Wahl hängt von Aufbauhöhe, Zugänglichkeit und baulichen Rahmenbedingungen ab.

✔ Zwischensparrendämmung
 ✔ Untersparrendämmung
 ✔ Aufsparrendämmung

Im Altbau werden diese Varianten häufig kombiniert, um vorhandene Konstruktionen optimal zu nutzen.

Besonderheiten im Altbau

Altbauten wurden in vielen Fällen ohne moderne Wärmedämmung errichtet. Eine nachträgliche Dachdämmung verändert daher das bauphysikalische Verhalten des gesamten Daches.

✔ begrenzte Aufbauhöhen
 ✔ ungleichmäßige Sparrenabstände
 ✔ vorhandene ältere Dämmstoffe

Diese Faktoren erfordern eine sorgfältige Abstimmung von Dämmmaterial, Aufbau und Ausführung.

Zusammenhang mit Feuchteschutz

Die Dachdämmung beeinflusst nicht nur den Wärme-, sondern auch den Feuchtehaushalt des Daches. Ohne geeignete luftdichte Ebene kann warme Raumluft in die Dämmung eindringen und dort kondensieren.

✔ Gefahr von Tauwasserbildung
 ✔ Verlust der Dämmwirkung
 ✔ mögliche Schäden an Holzbauteilen

Deshalb wird die Dachdämmung stets in Verbindung mit Dachabdichtung und Luftdichtheit betrachtet.

Einordnung

Im Altbau ist die Dachdämmung ein zentraler Bestandteil energetischer Sanierungen. Ihre Wirkung hängt maßgeblich davon ab, ob sie fachgerecht geplant und in ein funktionierendes Gesamtsystem integriert wird.