VDE-AR-N 4105 und VDE 0126-1-1 sind technische Regelwerke, die Anforderungen an den sicheren Anschluss von Stromerzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz festlegen.
Beide Normen dienen dem sicheren Zusammenspiel von Erzeugungsanlagen und öffentlichem Stromnetz. Sie definieren, wie Anlagen auf Netzstörungen reagieren müssen und welche Schutzfunktionen erforderlich sind.
✔ Schutz des Stromnetzes
✔ Sicherheit von Personen und Anlagen
✔ Vermeidung von Netzinstabilitäten
Die VDE-AR-N 4105 ist die aktuell gültige Anwendungsregel für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen im Niederspannungsnetz in Deutschland.
✔ maßgeblich für Neuanlagen
✔ Vorgaben zu Netz- und Anlagenschutz
✔ Regelung von Wirkleistung und Blindleistung
✔ Grundlage für die Abstimmung mit Netzbetreibern
Die VDE 0126-1-1 ist eine ältere Norm, die vor allem Anforderungen an Wechselrichter und Schutzfunktionen beschreibt.
✔ historisch relevant
✔ heute weitgehend abgelöst
✔ Bedeutung vor allem bei Bestandsanlagen
Im aktuellen Netzanschlussverfahren gilt die VDE-AR-N 4105 als Standard. Die VDE 0126-1-1 wird hauptsächlich zur Einordnung älterer Anlagen oder Komponenten herangezogen.