Monitoring

   Monitoring bezeichnet die kontinuierliche oder ereignisbasierte Überwachung technischer Zustände und Prozesse in einem Gebäude mithilfe von Sensoren und digitalen Systemen. 

Erklärung

Was unter Monitoring verstanden wird

Monitoring-Systeme erfassen Messwerte und Zustände, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Im Vordergrund steht nicht die Steuerung, sondern die Beobachtung und Auswertung von Daten.

✔ Erfassung von Zuständen und Messwerten
 ✔ laufende oder punktuelle Überwachung
 ✔ Weiterleitung von Informationen

Monitoring arbeitet häufig im Hintergrund und dient der Transparenz technischer Abläufe.

Typische Einsatzbereiche

Monitoring kann unterschiedliche technische Bereiche eines Gebäudes betreffen. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom Gebäudetyp und den Überwachungszielen ab.

✔ Heizungs- und Temperaturüberwachung
 ✔ Feuchte- und Wassersensoren
 ✔ Strom- und Energieverbrauch
 ✔ technische Störmeldungen

Solche Systeme liefern Daten, ohne automatisch einzugreifen.

Bedeutung im Altbau

Im Altbau spielt Monitoring eine wichtige Rolle, da bestehende Technik und Bausubstanz anfälliger für Störungen sein können. Frühzeitige Hinweise helfen, Schäden zu vermeiden.

✔ frühzeitige Erkennung von Leckagen
 ✔ Kontrolle alter Heiz- und Rohrsysteme
 ✔ geringerer Eingriff in die Bausubstanz

Oft werden funkbasierte oder nachrüstbare Sensoren eingesetzt.

Abgrenzung zu Gebäudeautomation

Monitoring unterscheidet sich klar von automatisierten Steuerungssystemen.

✔ Monitoring: Beobachten und Melden
 ✔ Gebäudeautomation: Steuern und Regeln
 ✔ unterschiedliche Zielsetzung

Monitoring kann jedoch Grundlage für spätere Automatisierung sein.

Einordnung

Monitoring ist ein technisches Hilfsmittel zur Zustandsüberwachung von Gebäuden. Es unterstützt Wartung, Sicherheit und Energieeffizienz, ohne aktiv in Prozesse einzugreifen.