MQTT ist ein leichtgewichtiges Kommunikationsprotokoll für IoT-Systeme. Definition, Funktionsweise und Einordnung im Bestandsgebäude.
MQTT nutzt ein sogenanntes Publish-Subscribe-Modell. Geräte senden Daten nicht direkt an andere Geräte, sondern an eine zentrale Vermittlungsstelle.
✔ Sender veröffentlichen Nachrichten („Publish“)
✔ Empfänger abonnieren Themen („Subscribe“)
✔ zentrale Vermittlung über einen Broker
Dieses Prinzip entkoppelt Sender und Empfänger technisch voneinander.
MQTT wird in unterschiedlichen Bereichen der vernetzten Gebäudetechnik eingesetzt.
✔ Übertragung von Sensordaten
✔ Kommunikation zwischen Smart-Home-Komponenten
✔ Monitoring von Energie- und Systemzuständen
✔ Integration von Assistenz- und Automatisierungssystemen
Das Protokoll eignet sich besonders für kontinuierliche Datenströme.
Im Altbau ist MQTT vor allem dort relevant, wo bestehende Systeme schrittweise digital ergänzt werden. Durch den geringen Ressourcenbedarf lässt sich MQTT auch auf einfacher Hardware einsetzen.
✔ geringe Netzlast
✔ geeignet für Nachrüstlösungen
✔ flexible Systemintegration
Die technische Umsetzung erfordert jedoch eine passende Systemarchitektur.
MQTT ist kein Funkprotokoll, sondern ein Kommunikationsprotokoll auf Anwendungsebene.
✔ Funkprotokolle: Übertragung per Funk
✔ MQTT: Struktur und Logik der Datenübertragung
✔ unterschiedliche technische Ebenen
MQTT kann über verschiedene Übertragungswege genutzt werden.
MQTT verbindet die funktionalen Ebenen eines Systems.
✔ Sensorik: liefert Daten
✔ MQTT: überträgt Daten
✔ Aktorik: reagiert auf Daten
Damit bildet MQTT eine zentrale Kommunikationsschicht.
MQTT ist ein etabliertes Protokoll für vernetzte Systeme. Es eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen viele Geräte zuverlässig Daten austauschen müssen, ohne hohe technische Anforderungen zu stellen.