vor 1 Jahr
Country Deutschland Sponsor "Eterna Solar" GmBH
Die intelligente Wallbox ist das Herzstück für das Laden mit Solarstrom. Sie ermöglicht die optimale Nutzung des Eigenverbrauchs von Photovoltaik. Dafür wird die Wallbox mittels Kommunikationsschnittstelle mit der PV-Anlage verbunden. Dabei verwenden die Wallboxen überwiegend nur überschüssigen Solarstrom. Das verhindert die Netzeinspeisung des Solarstroms und mindert den Netzbezug.
Das PV-Überschussladen kann manuell, vordefiniert oder dynamisch erfolgen.
Intelligente Steuerung für die Nutzung von Solarstrom
Wallboxen mit intelligenter Steuerung erkennen automatisch, ob sie eine oder drei Phasen zum Laden verwenden sollen, wodurch die Nutzung des Solarstroms noch effizienter wird.
Besonders bei Wechselwetter oder schwankendem Hausverbrauch zeigen intelligente Steuerungssysteme ihre Stärke. Sie verhindern eine Überlastung des Netzes und Störungen im Ladeverfahren, die sich aus zu häufigen Start- und Stoppvorgängen ergeben können. Sie erhalten die Ladevorgänge aufrecht, indem sie die minimale Ladespannung von 6 Ampere pro Phase gewährleisten. Das entspricht einer Stromleistung von 1,4 Kilowatt pro Phase oder 4,2 Kilowatt bei Nutzung aller drei Phasen.
Überschüssigen Solarstrom speichern und nutzen
Besonders interessant ist die Ergänzung der PV-Anlage um einen PV-Speicher. Ohne Speicher kann man nur dann mit Solarstrom laden wenn die PV-Anlage Strom produziert. Der Speicher speichert überschüssigen Strom während der Erzeugungszeiten, den man dann zu einem späteren Zeitpunkt zum Laden des E-Autos oder im Haushalt verwenden können.
Ein Stromspeicher erfordert zwar eine höhere Investition, es erhöht aber die Vorteile der Kombination von Wallbox und Photovoltaik.
Die Nutzung von Sonnenenergie zum Laden von Elektrofahrzeugen hat viele Vorteile. Sie erhöht die Effizienz der Photovoltaikanlage und bietet finanzielle und ökologische Vorteile.
Kostenersparnis
Die Nutzung von Solarstrom zum Laden von Elektroautos führt im Vergleich zum Laden über das Stromnetz zu erheblichen Kosteneinsparungen.
Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern und einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 15 Kilowattstunden pro Ladevorgang kann man rund 550 € pro Jahr sparen. Für diese Annahme gilt ein Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde und Stromgestehungskosten von 10 Cent pro Kilowattstunde.
Versorgungsunabhängigkeit
Durch die Kombination von Photovoltaik und Wallbox erhöht man den Eigenverbrauchsanteil des selbst erzeugten Solarstroms. Das erhöht ebenfalls den Autarkiegrad. Somit macht die Eigenerzeugung von Strom unabhängig von öffentlichen Ladestationen. Dies sorgt nicht nur für eine größere Versorgungssicherheit, sondern auch für eine Unabhängigkeit von der allgemeinen Strompreisentwicklung.
Geringere Emissionen
Das Laden von Elektrofahrzeugen mit erzeugtem Solarstrom führt neben der finanziellen Ersparnis zu einem weiteren wichtigen Aspekt: dem Umweltschutz. Indem fossile Energieträger im Netz durch erneuerbare Energien ersetzt werden, können beträchtliche Mengen an CO2-Emissionen eingespart werden. Damit verbessert die Kombination aus Wallbox und Photovoltaikanlage nicht nur die persönliche Energiebilanz, sondern trägt global betrachtet auch zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Vorantreiben der Energiewende bei.
Trotz der Vorteile, die die Kombination aus Wallbox und Photovoltaikanlage bietet, gibt es einige Herausforderungen zu beachten:
Es ist wichtig, diese Punkte bei der Entscheidung für eine solche Kombination sorgfältig zu bewerten, um Enttäuschungen oder unerwartete Zusatzkosten zu vermeiden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ein Fachunternehmen zur Seite zu holen. Mit dem unten stehenden Formular, verbinden wir mit bis zu 5 Firmen, wodurch man bis zu 30 Prozent der Kosten spart.
Es ist möglich, ein E-Auto vollständig mit Solarstrom aufzuladen. Dafür braucht es allerdings einen Stromspeicher. Ohne ihn kann man das E-Auto nur dann aufladen, wenn die Solaranlage mehr Strom produziert als der Haushalt benötigt. Mit einem Stromspeicher, ist es möglich, das E-Auto dann zu Laden, wenn der Haushalt keinen Strom verbraucht, beispielsweise nachtsüber.
Durchschnittlich braucht es 3 bis 5 Kilowatt Peak mehr Nennleistung an Photovoltaik. Wie viel Photovoltaik und Solarmodule man braucht hängt hauptsächlich von der jährlichen Fahrleistung ab. Im Schnitt braucht es zusätzlich 8 bis 14 Solarmodule und eine Dachfläche von 15 bis 30 Quadratmetern.
Für eine Wallbox mit Photovoltaik fallen Kosten von 10.000 bis 18.000 Euro an. Ausschlaggebend ist vor allem die Größe der PV-Anlage, die 9.000 bis 16.000 Euro kostet. Die Wallbox kostet 400 bis 1.500 Euro. Ein Energiemanagementsystem kostet rund 1.000 Euro.
Wer ein E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom statt Netzbezug lädt, spart bis zu 25 Cent pro Kilowattstunde. Der Durchschnittsstrompreis liegt bei 37,37 Cent pro Kilowattstunde (Januar 2024) bei den Grundversorgern. Währenddessen liegen die Stromgestehungskosten für Photovoltaik bei 5 bis 11 Cent pro Kilowattstunde. Das bedeutet eine potentielle Einsparung von bis zu 85 Prozent.
Eine Schlüsselkomponente für die optimale Nutzung von Solarstrom zum Laden Ihres Elektroautos ist die Auswahl einer geeigneten Wallbox. Für eine effiziente Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage muss die Wallbox einige spezifische Funktionen bieten, damit der selbst erzeugte Solarstrom tatsächlich beim Ladevorgang verwendet wird. Wichtig ist die Kompatibilität zwischen Wallbox, Stromzähler und Energiemanagementsystem – nur so ist ein reibungsloses und effizientes PV-Überschussladen möglich.
Eine anspruchsvolle Eigenschaft solcher Wallboxen ist die automatische Phasenumschaltung. Diese gewährleistet, dass die Wallbox automatisch zwischen verschiedenen Phasen wechselt und dabei effizient den überschüssigen Solarstrom für den Ladevorgang nutzt. Es ist zudem von Vorteil, wenn der Lademodus — sei es PV-Überschuss oder Maximal/Schnell-Laden — direkt an dem Gerät eingestellt werden kann, um eine flexible Anpassung an die Verfügbarkeit des Solarstroms zu ermöglichen.
Bei der Auslegung und Planung sollte man zudem folgende Punkte beachten:
Effiziente Kommunikation zwischen Wallbox und PV-Anlage ist der Dreh- und Angelpunkt für die Nutzung von eigenem Solarstrom beim Laden des Elektroautos. Für die nahtlose Kommunikation müssen Wallbox und PV-Anlage kompatible Schnittstellen besitzen. Dank dieser Vernetzung kann die Wallbox automatisch den Stromfluss steuern – sie nutzt den erzeugten Solarstrom optimal und passt die Ladekapazität entsprechend an. So wird das Elektroauto vorrangig mit erzeugtem Strom aus der Photovoltaikanlage geladen.
Ja, es ist möglich, eine Wallbox an einen PV-Speicher anzuschließen. Auch hier ist es wichtig, dass die Wallbox die geeigneten Schnittstellen besitzt, um mit der PV-Anlage und gegebenenfalls mit dem PV-Speicher zu kommunizieren.