vor 2 Monaten
Die Heizlast beschreibt, wie viel Wärme ein Gebäude an kalten Tagen benötigt. Eine korrekte Heizlastberechnung ist die Grundlage für die richtige Dimensionierung einer Wärmepumpe.
Die Heizlast beschreibt die Wärmemenge, die ein Gebäude benötigt, um auch an sehr kalten Tagen ausreichend beheizt zu werden.
Sie hängt unter anderem ab von:
Größe des Hauses
Dämmung der Gebäudehülle
Fensterflächen
Baujahr des Gebäudes.
Je höher die Wärmeverluste eines Gebäudes sind, desto höher ist auch die notwendige Heizleistung.
Wärmepumpen müssen möglichst genau auf den Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein.
Eine falsche Dimensionierung kann mehrere Probleme verursachen.
Zu große Wärmepumpe
Wenn die Anlage deutlich zu groß dimensioniert ist:
erreicht sie schnell die gewünschte Temperatur
schaltet häufig ein und aus
es entsteht sogenanntes Takten.
Zu kleine Wärmepumpe
Eine zu kleine Anlage kann an sehr kalten Tagen nicht genügend Wärme liefern.
Dann muss häufig ein zusätzlicher elektrischer Heizstab einspringen, was den Stromverbrauch erhöht.
In Deutschland wird die Heizlast in der Regel nach DIN EN 12831 berechnet.
Dabei werden unter anderem berücksichtigt:
Gebäudegröße
Wärmedämmung
Fensterflächen
Lüftungsverluste
regionale Außentemperaturen.
Das Ergebnis ist die benötigte Heizleistung in Kilowatt.
Gerade im Altbau kann die Heizlast stark variieren.
Zwei Häuser mit ähnlicher Größe können völlig unterschiedliche Heizlasten haben, zum Beispiel wegen:
unterschiedlicher Dämmung
verschiedener Fenster
Baujahr und Bauweise.
Deshalb ist eine individuelle Berechnung besonders wichtig.
Die Heizlastberechnung ist eine der wichtigsten Grundlagen bei der Planung einer Wärmepumpe.
Sie entscheidet darüber, ob die Anlage effizient und zuverlässig arbeiten kann.
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