Wärmebrücke
Definition
Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen entweicht als in den angrenzenden Bauteilen.
Wärmebrücken entstehen dort, wo die Dämmung unterbrochen oder unzureichend ausgeführt ist. Im Dach können solche Stellen zum Beispiel entstehen durch:
- Sparren ohne durchgehende Dämmung
- unzureichend gedämmte Anschlüsse
- fehlerhafte Übergänge zwischen Bauteilen
- konstruktive Schwachstellen im Altbau
An diesen Stellen kühlt die Oberfläche stärker aus, wodurch sich Feuchtigkeit aus der Raumluft niederschlagen kann.
Langfristig kann dies zu:
- Schimmelbildung
- Schäden an Baustoffen
- erhöhtem Energieverbrauch
führen.
Verwendung in der Praxis
Wärmebrücken spielen eine wichtige Rolle bei:
- Dachdämmung
- energetischer Sanierung
- Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes
Moderne Dämmmethoden wie die Aufsparrendämmung helfen dabei, Wärmebrücken zu reduzieren, da sie eine durchgehende Dämmschicht bilden.