vor 2 Monaten
Bei niedrigen Temperaturen kann sich Eis auf dem Wärmetauscher einer Luftwärmepumpe bilden. Der Abtauvorgang sorgt dafür, dass dieses Eis entfernt wird und die Anlage weiter effizient arbeiten kann
Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft Wärme.
Dabei wird der Wärmetauscher im Außengerät sehr kalt.
Wenn gleichzeitig Feuchtigkeit in der Luft vorhanden ist, kann sich Eis auf den Lamellen bilden.
Dieses Eis wirkt wie eine isolierende Schicht und verhindert, dass Wärme aus der Luft aufgenommen werden kann.
Damit die Wärmepumpe weiter effizient arbeiten kann, muss das Eis regelmäßig entfernt werden.
Während des Abtauvorgangs:
wird der Heizbetrieb kurz unterbrochen
der Wärmetauscher wird erwärmt
das Eis schmilzt und läuft ab.
Dieser Vorgang dauert in der Regel nur wenige Minuten.
Die Häufigkeit hängt stark von den Wetterbedingungen ab.
Typische Situationen mit häufigem Abtauen:
Temperaturen um den Gefrierpunkt
hohe Luftfeuchtigkeit
Nebel oder feuchte Wintertage.
Bei sehr trockener oder sehr kalter Luft tritt der Abtauvorgang oft seltener auf.
Der Abtauvorgang benötigt zusätzliche Energie.
Deshalb kann der Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe im Winter etwas höher sein als in der Übergangszeit.
Moderne Wärmepumpen sind jedoch so konstruiert, dass der Abtauprozess möglichst effizient abläuft.
Der Abtauvorgang ist ein normaler und notwendiger Bestandteil des Betriebs von Luftwärmepumpen.
Er sorgt dafür, dass der Wärmetauscher frei von Eis bleibt und die Anlage weiterhin Wärme aus der Außenluft aufnehmen kann.
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Abtauvorgang
COP (Coefficient of Performance)