vor 6 Monaten
Der Verdichter ist das zentrale Bauteil einer Wärmepumpe. Zu viele Verdichterstarts können auf Probleme im Heizsystem hinweisen und den Stromverbrauch erhöhen.
Der Verdichter ist das Herzstück einer Wärmepumpe. Er sorgt dafür, dass die aufgenommene Umweltwärme auf ein höheres Temperaturniveau gebracht wird.
Jedes Mal, wenn die Wärmepumpe startet, beginnt auch der Verdichter zu arbeiten. Dieser Vorgang wird als Verdichterstart bezeichnet.
Die genaue Anzahl hängt vom Gebäude, dem Heizsystem und der Regelung der Anlage ab.
Typische Richtwerte sind:
10–30 Starts pro Tag – sehr guter Betrieb
30–60 Starts pro Tag – noch akzeptabel
mehr als 80 Starts pro Tag – häufig ein Hinweis auf ein Problem.
Viele moderne Wärmepumpen arbeiten modulierend und können ihre Leistung anpassen. Dadurch werden häufige Starts reduziert.
Wenn eine Wärmepumpe sehr häufig startet und stoppt, spricht man von Takten.
Dies kann mehrere Folgen haben:
höherer Stromverbrauch
geringere Effizienz
stärkere Belastung des Verdichters.
Langfristig kann dies auch die Lebensdauer der Anlage beeinflussen.
Mehrere Faktoren können häufige Verdichterstarts verursachen:
zu große Wärmepumpe
zu kleine Heizflächen
fehlender hydraulischer Abgleich
zu geringer Volumenstrom
fehlender Pufferspeicher.
Eine gewisse Anzahl an Verdichterstarts ist normal. Wenn die Wärmepumpe jedoch sehr häufig startet, lohnt sich eine technische Überprüfung der Anlage.
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