vor 6 Monaten
Die tägliche Laufzeit einer Wärmepumpe hängt stark von Außentemperatur, Gebäude und Heizsystem ab. Besonders im Winter kann die Anlage viele Stunden am Tag in Betrieb sein.
Wärmepumpen passen ihre Leistung an den Wärmebedarf eines Gebäudes an.
Dieser Wärmebedarf hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:
Außentemperatur
Dämmung des Gebäudes
Heizsystem
Größe des Hauses.
Deshalb kann die tägliche Laufzeit stark variieren.
In der Praxis ergeben sich häufig folgende Werte:
Übergangszeit (Frühling / Herbst):
4–8 Stunden pro Tag
Winter:
10–18 Stunden pro Tag
Sehr kalte Tage:
bis zu 24 Stunden Betrieb möglich.
Das bedeutet nicht, dass die Anlage ständig mit voller Leistung arbeitet.
Viele Hausbesitzer glauben, dass eine Wärmepumpe möglichst selten laufen sollte.
In Wirklichkeit ist ein langer, gleichmäßiger Betrieb oft effizienter als häufiges Ein- und Ausschalten.
Ein stabiler Betrieb kann:
den Stromverbrauch reduzieren
das Takten vermeiden
die Lebensdauer der Anlage erhöhen.
Die Einstellung der Heizkurve bestimmt, wie stark die Wärmepumpe auf sinkende Außentemperaturen reagiert.
Eine zu hohe Heizkurve kann zu kurzen Laufzeiten und häufigem Takten führen.
Die tägliche Laufzeit einer Wärmepumpe kann stark variieren.
Ein ruhiger und kontinuierlicher Betrieb ist jedoch meist effizienter als häufiges Ein- und Ausschalten.
Weitere Beiträge rund um Betrieb und Effizienz von Wärmepumpen:
Wärmepumpe Stromverbrauch – wie hoch ist er wirklich?
Warum taktet meine Wärmepumpe ständig?
Heizkurve bei Wärmepumpen richtig einstellen
Heizkurve