vor 2 Monaten
Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen – optimale Werte im Altbau
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das von der Wärmepumpe in das Heizsystem gepumpt wird.
Dieses Wasser gibt anschließend Wärme an:
Fußbodenheizungen
Heizkörper
Wandheizungen
ab.
Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei niedrigen Temperaturen.
Wenn die Vorlauftemperatur steigt:
muss der Verdichter mehr arbeiten
der Stromverbrauch steigt
die Effizienz sinkt.
In der Praxis unterscheiden sich die Werte je nach Heizsystem.
Fußbodenheizung
30–35 °C
Große Radiatoren
35–45 °C
Kleine Heizkörper
45–55 °C
Je niedriger die Temperatur, desto besser arbeitet die Wärmepumpe.
Viele Hausbesitzer glauben, dass Wärmepumpen nur mit Fußbodenheizungen funktionieren.
In vielen Altbauten können jedoch auch Heizkörper funktionieren, wenn:
ausreichend große Heizflächen vorhanden sind
die Heizlast nicht zu hoch ist
die Anlage korrekt eingestellt wird.
Die Vorlauftemperatur wird über die sogenannte Heizkurve gesteuert.
Diese bestimmt, wie stark die Wärmepumpe auf sinkende Außentemperaturen reagiert.
Die Vorlauftemperatur ist ein entscheidender Faktor für die Effizienz von Wärmepumpen.
Eine möglichst niedrige Temperatur hilft, den Stromverbrauch zu reduzieren.
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