Legionellenschutz
Kurzdefinition
Der Legionellenschutz bezeichnet Maßnahmen zur Vermeidung von Legionellenbakterien in Warmwasseranlagen.
Erklärung
Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser vermehren können.
Sie entstehen besonders in Bereichen, in denen Wasser längere Zeit steht und Temperaturen zwischen etwa 25 °C und 50 °C auftreten.
Um die Bildung dieser Bakterien zu verhindern, werden in Warmwasseranlagen bestimmte Schutzmaßnahmen eingesetzt.
Eine häufige Methode ist die sogenannte Legionellenschaltung. Dabei wird das Wasser im Speicher in regelmäßigen Abständen auf eine höhere Temperatur erhitzt, häufig auf etwa 60 °C.
Verwendung in der Praxis
Legionellenschutz spielt eine wichtige Rolle in:
- Warmwasserspeichern
- zentralen Warmwasseranlagen
- größeren Gebäuden mit vielen Nutzern
- Heizsystemen mit Warmwasserbereitung
Die genaue Umsetzung hängt von der Größe der Anlage und den gesetzlichen Vorgaben ab.
Thematisch verwandte Begriffe
- Warmwasserspeicher
- Wärmepumpe
- Vorlauftemperatur
- Trinkwassererwärmung
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